
05.02.26 –
„Der Bahnhaltepunkt an der Friedenstraße ist seit 2024 durch den Nahverkehrsplan beschlossene Sache. Dass jetzt, fast zwei Jahre später, lediglich eine Machbarkeitsstudie erfolgt ist, finden wir zu wenig. Die Vorteile liegen auf der Hand, die Finanzierung ist durch Zuschüsse vom Bund und Land minimal. Wir müssen endlich in die Umsetzung einsteigen“, kritisiert Holger Munderloh, Verkehrspolitiker der Stadtratsfraktion der GRÜNEN.
Der Bahnhaltepunkt soll zwischen der Friedenstraße und der Mannheimer Straße gebaut werden. Unmittelbar würden circa 18.000 Einwohnende vom Bahnhaltepunkt profitieren, zusätzlich tausende Pendler*innen aus dem Raum Rockenhausen, die wegen Schule oder Beruf in die Stadt hinein- oder aus ihr herausfahren müssen. Wichtig ist auch die bessere Anbindung des Pre-Parks. Generell wäre der Bahnhaltepunkt ein zentraler Baustein in der Verknüpfung von Stadt und Landkreis, auch hinsichtlich der Reaktivierung der Zellertalbahn mit künftigen Zugverbindungen in Richtung Worms.
„Das Programm „Stationsoffensive“ des Landes und der Bahn beinhaltet die Umsetzung des Bahnhaltepunkts, sprich wir haben Rückenwind aus Mainz“, so Munderloh weiter. „Auch die Kosten sind durch die immense Bezuschussung – 60% würden vom Bund getragen werden, den Rest würde das Land zu 85% übernehmen – marginal. Wir haben hier quasi einen neuen Bahnhaltepunkt zum Discountpreis.“
Auf der Stadtratssitzung am vergangenen Montag hat das beauftragte Ingenieurbüro zwei mögliche Varianten vorgestellt, wobei der Bahnhaltepunkt einmal zentral zwischen Frieden- und Mannheimer Straße gebaut werden würde, einmal weiter in Richtung Mannheimer Straße versetzt. „Wir plädieren eindeutig für die zentrale Variante. Dadurch sind aus beiden Richtungen die angrenzenden Buslinien – 101 und 104 – gleichermaßen abgedeckt“, meint Munderloh. „Außerdem kann bei der zentralen Platzierung die Barrierefreiheit vollumfänglich realisiert werden. Verlegt man den Haltepunkt weiter in Richtung Mannheimer Straße, wäre dies nicht mehr gegeben.“
Munderloh betont zum Schluss: „Je länger die Umsetzung dauert, desto länger wird den Menschen eine vor Ort wahrnehmbare Verbesserung und Erleichterung des alltäglichen Lebens vorenthalten. Die Grundbedingungen sind schon längst geklärt: Wir brauchen endlich Tempo bei der Schaffung dieses Bahnhaltepunkts!“
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