Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat Otterberg, Andreas Markus, sieht bisher keine Entspannung beim Thema Spielplatzverkauf am Geißbergring, solange die SPD-Mehrheitsfaktion einen Verkauf nicht ausschließe.
Er weist darauf hin, dass erst durch ein Infoblatt der Grünen das Ansinnen von Bürgermeister Müller und seiner Verwaltung, diese Spielfläche zu verkaufen, öffentlich gemacht wurde. Die nachträgliche Behauptung von Müller, er habe „das Projekt erst einmal den zuständigen Gremien unterbreitet“, ist laut Markus eine nachträgliche Schutzbehauptung, die durch die vorgelegten Beschlussvorlagen eindeutig widerlegt werde. Die Beschlussvorlage habe gelautet: „Der Bauausschuss empfiehlt dem Stadtrat den Grundsatzbeschluss zu fassen, den Bebauungsplan [..] zu ändern“.
In der gelieferten Begründung heiße es, dass die Stadt beabsichtige den ausgewiesenen Kinderspielplatz als Wohnbaufläche zu vermarkten. Im nächsten Tagesordungspunkt der selben Sitzung sollte gleich ein Mindestpreis festgelegt werden. Erst der Protest aus der Bevölkerung habe dann zum Beschluss geführt, die Anträge in die Fraktionen zur Beratung zu verweisen.
Wie man nun sehe, sei diese auch nach Wochen noch nicht abgeschlossen, so Markus. Die bisher einzige Fraktion, die dazu eine klare Position vertrete, seien die Grünen, so der Grünen-Politiker. „Wir sind ganz entschieden für den Erhalt dieser Spielfläche, denn wo sollten die Kinder dort sonst spielen!“ betont Markus.
„Ein Verkauf und eine Bebauung kommt für uns nicht in Frage, auch nicht zur Sanierung der Alten Schmiede.“ Als klarer Befürworter des geplanten Umbaus/Neubaus der Alten Schmiede, wollten die Grünen dieses Projekt keinesfalls mit dem Makel belasten, dass es auf Kosten einer Kinderspielfläche realisiert werde.
Markus weist auch darauf hin, dass nach der 2011 beschlossenen Spielleitplanung sich diese Spielfläche in einem mit Spielplätzen unterversorgten Gebiet befinde. Allein dies verbiete schon eine Umwandlung des im Bebauungsplan ausgewiesenen Spielplatzes in einen Bauplatz. Durch eine Bebauung, gleich ob mit einem Hochhaus oder mit Einzelfamilienhäusern, wäre diese grüne Oase unwiederbringlich verloren. Diese Fläche sei auch aus dem Grund besonders wertvoll, weil sie inmitten mehrerer Hochhäuser optimal liege und aus diesen gut einsehbar sei. „Es gibt Familien, die nur wegen dieser großen grünen Spielfläche mit ihren Kindern in die angrenzenden Häuser gezogen sind“, so Markus.
Aus Sicht der Grünen brauchen die Anwohner dringend Klarheit und somit eine Entscheidung des Stadtrates, diese Fläche als Spielplatz zu erhalten. Mit einem Beschluss für den Erhalt der Spielfläche würde den Grünen zufolge auch das Engagement der Anwohner, die diesen Platz seit 22 Jahren ehrenamtlich pflegen, letztendlich gewürdigt und belohnt.
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AK Vielfalt – Treffen
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