Die Coronakrise stellt die Kliniken in Rheinland-Pfalz vor ungeahnte Schwierigkeiten. Viele sehen sich mit der Insolvenz konfrontiert und fordern nun laut Hilfe von der Politik.
In Kaiserslautern sehen wir die Problematik in unserem Klinikum in kommunaler Trägerschaft sehr deutlich. Die Auslastung mit Patienten wurde um fast 50% heruntergefahren, um genügend Kapazität für kommende COVID-19-Patienten zu haben. Alleine durch abgesagte Operationen verliert das Westpfalz-Klinikum einen Millionenbetrag pro Woche. Gleichzeitig steigen die Mehrkosten ins Untragbare. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und Abstriche für das Personal sind in einer solchen Situation unverzichtbar und parallel steigen die Kosten für Schutzausrüstung stetig.
Das Westpfalz-Klinikum ist mit fast 4.000 Mitarbeitern und 160.000 Patienten im Jahr zweifelsohne einer der wichtigsten Maximalversorger in unserem Bundesland. Durch die vier Standorte Kaiserslautern, Kirchheimbolanden, Rockenhausen und Kusel sorgt diese Klinik für eine zuverlässige und gute Versorgung auch in die Fläche. In Zeiten von Corona steht vorbildlich das Patientenwohl und die Sicherheit des Personals an erster Stelle. Aber dieses Verfahren muss einer Klinik auch ermöglicht werden.
Deshalb fordern wir als Stadtratsfraktion DIE GRÜNEN Kaiserslautern die Landesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass in allen rheinland-pfälzischen Kliniken für das Jahr 2020 das Selbstkostendeckungsprinzip angewandt wird. Unsere Kliniken sind ebenso wie Polizei und Feuerwehr ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge und dürfen dieser Krise nicht zum Opfer fallen. Die Hilfen des Bundes, die das Krankenhausentlastungsgesetz vorsieht, reichen nicht aus. Hier muss nachgebessert werden! Wir fordern die Landesregierung außerdem dazu auf bei Kosten, die über das Krankenhausentlastungsgesetz hinaus gehen, den Kliniken aus eigenen Mitteln zusätzliche Unterstützung zukommen zu lassen.
Keine Klinik darf wegen Corona Insolvenz anmelden müssen!
Kategorie
Allgemein | Stadtratsfraktion Presse
Am Freitag, 6. März 2026, besucht Katrin Eder um 16 Uhr die Mehlinger Heide.
Treffpunkt ist am Pfälzer Dampfnudelhof (An der Heide 15, 67678 Mehlingen).
Im Mittelpunkt stehen Natur- und Umweltthemen sowie der Austausch vor Ort. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
📅 06. März
🕛 16 Uhr
📍 am Pfälzer Dampfnudelhof, An der Heide 15, Mehlingen
Am Freitag, 6. März 2026, findet um 19:00 Uhr im Krümmer (Bismarckstraße 35 · 67655 Kaiserslautern) eine Townhall mit Katrin Eder statt.
Bei diesem offenen Format können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen, Anliegen einbringen und über aktuelle politische Themen direkt ins Gespräch kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
📅 06. März
🕛 19:00 Uhr
📍 Krümmer, Bismarckstr. 35, Kaiserslautern
Am 7. März geht’s raus! Treffpunkt ist um 13 Uhr am Friedhof Mehlingen (Richtung Mehlingerhof). Gemeinsam schauen wir uns die Themen Forstwirtschaft, Wald sowie PFAS und Wasser vor Ort an und tauschen uns darüber aus.
📅 7. März
🕐 13:00 Uhr
📍 Friedhof Mehlingen (Richtung Mehlingerhof)
Nach der Energiepreiskrise durch den Krieg in der Ukraine erleben wir derzeit erneut einen Preisschock bei den Öl- und Gaspreisen. Mit dem [...]
Von der Ungleichheit der Löhne über Partnerschaftsgewalt bis zur ungleich verteilten Sorgearbeit: Die Gleichberechtigung zwischen Frauen und [...]
Die Bundesregierung und Regierungskoalition von CDU, CSU und SPD unter Bundeskanzler Friedrich Merz will das Gebäudeenergiegesetz reformieren. [...]