Auf heftige Kritik der GRÜNEN im Kreisverband KL-Land stößt die praktische Vorwegnahme einer Umweltverträglichkeitsprüfung im Rahmen eines Planverfahrens für einen Neubau des US-Hospitals am Rande des Landstuhler Bruchs.
Vorstandssprecher Andreas Markus erklärt, dass ein derart massiver Eingriff in den Naturhaushalt, wie es ein 1,2 Mrd.-Dollar-Projekt mit sich bringt, heutzutage nur noch schwer rechtfertigt werden könne. "Hier droht die Zerstörung eines geschlossenes Waldgebiets mit seinen vielfältigen Funktionen als Öko-System, Lärmschutz und Wasserspeicher", so Markus. Auch wenn die beanspruchte Fläche im Ex-Munitionsdepot Weilerbach liege, gelte hier deutsches Planungsrecht. Das Militär könne sich nicht selbstherrlich einfach über deutsches Recht hinwegsetzen.
Innenminister Bruch erweise sich einmal mehr lediglich als Erfüllungsgehilfe militärischer Interessen. Wenn er schon einer Verlegung zugestimmt habe, hätte man von seiner USA-Reise mindestens erwarten können, dass er sich für die Schließung der Hubschraubereinheit und des Schießplatzes in Landstuhl energisch einsetze. Markus: "Welche Position hat Herr Bruch in Washington vertreten? Alleine um die Position der US-Amerikaner abzunicken, hätte Bruch die Reisekosten sparen können."
Der Grünen-Sprecher stellt die Frage, wie der Betten-Bedarf nach der voraussichtlichen Inbetriebnahme im Jahr 2017/2018 begründet werde. Nach erklärtem Willen der US-Regierung sollten bis dann sowohl der Irak- als auch der Afghanistan-Krieg längst beendet sein. Wie viele von den derzeit 250 zivilen Arbeitsplätzen würden noch erhalten werden, fragt Markus weiter. Und wie viele Millionen deutscher Steuergelder wolle die Landesregierung diesmal bereitstellen, zumal von den US-amerikanischen Einrichtungen für die Kommunen keine Gewerbesteuer eingehe.
Die Grünen vertreten die Position, dass die Präsenz der US-Streitkräfte in der Region nicht weiter gefestigt werden darf. Markus: „Eine Normalisierung des zivilen Lebens darf als Perspektive für die hier lebenden Menschen nicht gänzlich verbaut werden“.
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KL-Land Presse
Am Freitag, 6. März 2026, besucht Katrin Eder um 16 Uhr die Mehlinger Heide.
Treffpunkt ist am Pfälzer Dampfnudelhof (An der Heide 15, 67678 Mehlingen).
Im Mittelpunkt stehen Natur- und Umweltthemen sowie der Austausch vor Ort. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
📅 06. März
🕛 16 Uhr
📍 am Pfälzer Dampfnudelhof, An der Heide 15, Mehlingen
Am Freitag, 6. März 2026, findet um 19:00 Uhr im Krümmer (Bismarckstraße 35 · 67655 Kaiserslautern) eine Townhall mit Katrin Eder statt.
Bei diesem offenen Format können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen, Anliegen einbringen und über aktuelle politische Themen direkt ins Gespräch kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
📅 06. März
🕛 19:00 Uhr
📍 Krümmer, Bismarckstr. 35, Kaiserslautern
Am 7. März geht’s raus! Treffpunkt ist um 13 Uhr am Friedhof Mehlingen (Richtung Mehlingerhof). Gemeinsam schauen wir uns die Themen Forstwirtschaft, Wald sowie PFAS und Wasser vor Ort an und tauschen uns darüber aus.
📅 7. März
🕐 13:00 Uhr
📍 Friedhof Mehlingen (Richtung Mehlingerhof)
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