Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen der VG Otterbach-Otterberg kritisiert mit Nachdruck die kurz vor dem Beginn der Vegetationsperiode in Otterbach und Otterberg durchgeführten Baumfällungen.
Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Andreas Markus, verweist auf die nach seiner Ansicht willkürliche Fällung zweier wertvoller Eichen am Gebäude der Verbandsgemeinde in Otterbach. Die verbliebenen Baumstümpfe wiesen einen Umfang von bis zu 2,40 m auf.
Verantwortlich für die Abholzung der Eichen sei Martin Müller, der zur Zeit als Stellvertreter von Bürgermeister Harald Westrich fungiere.
Das Argument für diese Aktion sei offensichtlich die Verlegung eines Kanals von der Hauptstraße zur Otter.
Wenn man sich jedoch die Örtlichkeiten anschaue, wäre auf diesem Weg ausreichend Platz für einen Kanal und für den Verbleib dieser wertvollen Solitärbäume gewesen. Sicherlich hätte man mit einfachen Hangsicherungsmaßnahmen die Bäume schützen können. Nun sei auch zu klären, inwieweit Müller in Abwesenheit von Bürgermeister Westrich seine Kompetenzen überschritten habe. Die GRÜNEN üben auch Kritik an dem Otterbacher Ortsbürgermeister Herbert Matz, der diese unsinnige Aktion in seiner Gemeinde nicht gestoppt habe.
Der Ortsverband kritisiert Müller auch wegen des von ihm angeordneten Kahlschlags in Otterberg auf dem Hohlweg zum Heiligenmoschelerberg. Die Hänge rechts und links des Weges seien nun baumfrei.
Wie Markus erklärte, hätten die GRÜNEN durchaus Verständnis, wenn einige Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit und zum Schutze der Anwohner entfernt würden. Zum Teil könne Verkehrssicherheit aber auch durch die Entfernung vertrockneter Äste hergestellt werden. Die Haltekraft durch die Baumwurzeln in der steilen Böschung sei nun verloren gegangen, kritisieren die GRÜNEN. Markus: „Seit der unter Müllers Regie durchgeführten Abholzung der alten Kastanien im Otterberger Stadtpark pflegt Bürgermeister Müller einen Ruf, der wenig Gespür für den Wert städtischer Bäume erkennen lässt“.
Die GRÜNEN wollen nun durchsetzen, dass der Otterberger Stadtrat in einer der nächsten Sitzungen eine Baumsatzung verabschiedet, um dadurch die Bäume in der Stadt besser zu schützen. Über alle geplanten Baumfällungen in der Stadt müssten vorher die Bürgerinnen und Bürger sowie der Bauausschuss informiert werden, fordert Markus.
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KL-Land Presse
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