09.08.10 –
Auf Anfrage der Grünen vom 12.07.10 hat Landrat Junker mitgeteilt, dass den Pfalzwerken in unmittelbarer Umgebung zum Schalthaus bei Bruchmühlbach-Miesau keine weiteren Baumaßnahmen genehmigt wurden. Auf die Frage, wie es zu den umfangreichen Baumaßnahmen um das Schalthaus stehe, antwortete die Behörde, die bisherige Baugenehmigung betreffe ausschließlich das Schalthaus. Für die dazugehörigen technischen Anlagen haben die Pfalzwerke einen weiteren Bauantrag vorgelegen müssen. Über diesen Antrag ist noch nicht entschieden. Da es sich um ein FFH-Gebiet handelt, wurde ein Fachbeitrag Naturschutz gefordert; er wurde im Hinblick auf den ergänzenden Bauantrag ebenfalls ergänzt und wird derzeit überprüft.
Auf die Frage nach der Errichtung weiterer Strommasten in unmittelbarer Nähe
wurde auf die SGD Nord in Koblenz verwiesen, die für die Errichtung von Strommasten und -leitungen zuständig sei. Nach deren Auskunft werden im Zuge der Erneuerung vier Strommasten erhöht und lediglich ein Mast von 26 auf 18 m verkürzt. Zwar brauchen sie für die Freistellung der Anlage eine Genehmigung nach dem Naturschutzgesetz und eine wasserrechtliche Erlaubnis. Innerhalb der Behörde ist der Weg für die Freistellung dennoch geebnet. Klein stellt fest: „Das Landschaftsbild ist bereits sehr beeinträchtigt und das sieht auch die Behörde so! Für die bereits sehr belastete Region erhöht sich damit die Summe der belastenden Faktoren“.
In einem Gespräch mit den Pfalzwerken hat sich die Kreistagsabgeordnete über die Notwendigkeit dieser neuen technischen Anlage aufklären lassen. Die Pfalzwerke haben in ihrer baurechtlichen Vorgehensweise und in ihrer Informationspolitik bereits im Vorfeld Fehler gemacht. Fakt ist aber auch, dass für die Energieversorgung zwischen Ost (Otterbach) und West (Homburg) ein Schaltknoten bei Hauptstuhl und dem Schanzerhof liegt und nach ca. 40 Jahren eine Notwendigkeit für eine technische Erneuerung bestand. „Bei der Kompromissfindung zwischen den erforderlichen technischen Anlagen und dem Naturschutz wurden zwar Fehler gemacht; dennoch wird an der technischen Notwendigkeit für diese Schaltknotenstelle kein Weg vorbei gehen“, hat Herr Richter von den zuständigen Pfalzwerken erklärt. Eine größere Beeinträchtigung des Ökosystems und vierfach höhere Kosten wären bei einer Kabelverlegung entstanden. Die nachgestellten naturschutzrechtlichen Maßnahmen sollen einen neuen Grüngürtel schaffen und das Landschaftsbild in 3 bis 5 Jahren so weit wie möglich korrigieren.
„Die Bedenken der Anwohner haben durchaus ihre Berechtigung, da sie in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt sind. Es bleibt die Umsetzung der versprochenen Naturschutzmaßnahmen aufmerksam zu verfolgen“, so Klein.
Kategorie
📅 : Mittwoch, 2. September 2026
⏰ : 18:30 Uhr
📍 : Info folgt noch
👉 : Geplante Themen sind Aktivitäten "auf der Hütte". Weitere folgen noch.
Der Arbeitskreis Vielfalt trifft sich wieder! Wir laden alle Interessierten herzlich ein am Mittwoch, den 2. September um 18:30 Uhr in der Geschäftsstelle vorbeizukommen.
Ob du schon länger dabei bist oder zum ersten Mal: Du bist willkommen!
Wir freuen uns auf dich!
📅 : Mittwoch, 4. November 2026
⏰ : 18:30 Uhr
📍 : Info folgt noch
👉 : Geplante Themen sind Aktivitäten "auf der Hütte". Weitere folgen noch.
📅 : Mittwoch, 2. September 2026
⏰ : 18:30 Uhr
📍 : Info folgt noch
👉 : Geplante Themen sind Aktivitäten "auf der Hütte". Weitere folgen noch.
Der Arbeitskreis Vielfalt trifft sich wieder! Wir laden alle Interessierten herzlich ein am Mittwoch, den 2. September um 18:30 Uhr in der Geschäftsstelle vorbeizukommen.
Ob du schon länger dabei bist oder zum ersten Mal: Du bist willkommen!
Wir freuen uns auf dich!
📅 : Mittwoch, 4. November 2026
⏰ : 18:30 Uhr
📍 : Info folgt noch
👉 : Geplante Themen sind Aktivitäten "auf der Hütte". Weitere folgen noch.
Nah am Menschen, stark im Wandel. Mit diesem Versprechen ziehen wir in die Landtagswahlen im Herbst. Beim Länderrat in Sassnitz auf Rügen haben [...]
Beim Ostkongress in Sassnitz auf Rügen haben wir den Startschuss für die Landtagswahlkämpfe in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt [...]
Nie wieder ist jetzt – und jetzt ist Erfurt! Am 4. und 5. Juli 2026 findet in Erfurt der Bundesparteitag der AfD statt. Gemeinsam mit Dir und [...]