29.05.24 –
„Wir sind entsetzt und enttäuscht, dass die CDU, mit Ideen aufwartet, die nach Fachmeinung CO2 Neutralität bis 2045 unmöglich machen. Das Verbrenner-Aus für 2035 zu kippen bedeutet, sich vom Klimaschutz zu verabschieden“, meint Grünen Fraktionsvorsitzender Tobias Wiesemann. „Auch die Nebelkerze E-Fuels sind keine wirkliche Lösung, da diese deutlich stromverbrauchender in der Erzeugung sind. Fragwürdig ist, wo diese Energie realistisch nachhaltig hergestellt wird, da ohnehin bereits massive Diskussionen über Standorte für Solar- und Windkraftanlagen geführt werden.“
Die CDU hatte vergangene Woche eine Umfrage online geschaltet, mit welcher sie ihre neue Kampagne unterstützen wollte: das Verbrenner-Verkaufsverbot auf EU-Ebene wieder rückgängig machen. Dass dies auf allen Ebenen eine schlechte Idee ist, dürfte relativ schnell klar werden.
„Zunächst muss man klarstellen, dass niemand den Bürger*innen die Autos wegnehmen wird. Es wird ab 2035 lediglich nicht mehr möglich sein, Neufahrzeuge mit Verbrennermotor zu verkaufen. Bereits zugelassene Wagen werden nicht verboten“, so Wiesemann weiter. Statt Verbrenner sollen E-Autos gefördert werden. Diese haben in ihrer Gesamtbilanz eine deutlich geringere CO2-Emmission, vor allem, wenn sie mit erneuerbaren Energien betrieben werden
E-Autos sind zudem gerade im Stadtverkehr, wie in der Kaiserslauterer Innenstadt, sinnvoll. Sie führen zu einer Reduktion der Luftschadstoffe und somit zu einer deutlich besseren Luftqualität. Außerdem sind sie leiser und günstiger im Betrieb, was sich vor allem langfristig aufgrund des zunehmend teureren Diesel- und Spritpreises bemerkbar macht. Zudem wird national die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert.
Die „Alternative“ E-Fuels benötigt für die Produktion deutlich mehr Strom, als wenn dieser einfach zum Betanken eines E-Autos genutzt werden würde. Außerdem werden sie perspektivisch eher als Ersatz in Industrie und Flugverkehr benötigt, da dort Kraftstoffe nicht immer durch Batterien ersetzt werden können. Bei PKWs ist ein Umdenken auf einen direkten elektrischen Antrieb deutlich günstiger und nachhaltiger.
„Es ist unsinnig, am Verbrenner festzuhalten. Deutschland darf hier als traditionelle Autonation den Absprung nicht verpassen. Gerade in Kaiserslautern setzen wir mit dem neuen Batteriezellwerk auf saubere Mobilität. Zweifel am Verbrenner-Aus gefährden unseren Wirtschaftsstandort hier konkret in Kaiserslautern. Das die CDU das mitmacht verwundert schon sehr“, so Wiesemann.
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📅 : Mittwoch, 1. Juli 2026
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📍 : bei Jürgen im Garten (Steigerhügel 1, 67659 KL)
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Im Anschluss grillen wir. Salate und vegetarisches/veganes Grillgut bitte mitbringen.
Der Arbeitskreis Vielfalt trifft sich wieder! Wir laden alle Interessierten herzlich ein am Mittwoch, den 1. Juli um 18:30 Uhr in der Geschäftsstelle vorbeizukommen.
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