
16.04.16 –
Der Otterberger Stadtrat entscheidet am kommenden Dienstag über die eingegangenen Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan-Entwurf „Dreibrunnen“. Im Bauausschuss wurde bereits darüber beraten. Der Antrag der Grünen, das Verfahren nochmal von vorne aufzurollen, war mehrheitlich abgelehnt worden. Sie hatten das Verschweigen der Tatsache kritisiert, dass das auf einem Steilhang geplante Neubaugebiet größtenteils auf einer Abraumhalde liege. Die RHEINPFALZ berichtete am 9. März.
Im Bauausschuss wurde allerdings gutachterlich bestätigt, dass das Gelände bebaubar sei, trotz der dort extrem schwierigen Gründungsverhältnisse.
Die Grünen gehen nun davon aus, dass der Stadtrat, wie bereits der Bauausschuss, der Fortführung des Verfahrens auf der Grundlage des bisher vorliegenden Bebauungsplan-Entwurfes zustimmt. Dieser Entwurf sieht in dieser exponierten Hanglage eine 3-stöckige Bauweise mit zurückgesetztem zusätzlichen 4. Stockwerk vor. Als Dachform sind u.a. Flachdächer und Pultdächer vorgesehen. Da der Investor bereits ein Beispiel der künftigen Bebauung unterhalb des Baugebietes abgeliefert habe, könne man sich gut vorstellen, wie die Bebauung im „NBG Dreibrunnen“ künftig aussehen werde: „Eine Aneinanderreihung von sieben langweiligen Beton-Kästen mit klobigen Fronten, die so gar nicht ins Stadtbild passen“, kritisieren die Grünen. Zur Verdeutlichung ihrer Kritik haben sie entsprechend den bisherigen Vorgaben im Bebauungsplan-Entwurf eine Simulation der Hangansicht anfertigen lassen. Diese zeige, dass das, was dort geplant sei, mit ortstypischer Bebauung nichts zu tun habe.
Dieser „Baustil der Beton-und Glaskästen“ gelte bereits jetzt schon als überholt und sei ökologisch sowie was das Wohnklima betreffe eine ziemliche Katastrophe. Sie verweisen dabei auf eine bereits 2014 erschienene Veröffentlichung des Bundes Deutscher Architekten von dem renommierten Freiburger Architekturprofessor Günter Pfeifer, der dies genau so beschreibe.
Die Grünen erwarten, dass der Stadtrat im Bebauungsplan nicht nur das Interesse eines Investors berücksichtigt, sondern auch die Ökologie und die Auswirkungen auf das Stadtbild. Die nächsten Generationen würden es ihm danken, so die Grünen.
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