Infostand am 04.07.2009

Pressemitteilung

 

 

Steigende Mitgliederzahlen bei den GRÜNEN in Kaiserslautern

 

Die GRÜNEN Kaiserslautern-Stadt sind am Samstag, den 04.07. von 11:00 bis 13:00 Uhr am Schillerplatz präsent. Es ist ein Angebot an alle, die sich über die Partei informieren wollen und/oder über einen Parteieintritt nachdenken.

"Die Zahl unserer Mitglieder wächst und auch das gute Abschneiden bei der Kommunalwahl zeigt, das GRÜNE im Trend liegen.Wir freuen uns, wenn wir noch mehr Menschen motivieren können, sich für GRÜNE Politik zu engagieren.Wer möchte, kann am Samstag direkt seinen Mitgliedsantrag abgeben"

Als zusätzliches Dankeschön an unsere Wähler, kann jeder Interessierte seinen Wunsch auf zwei Karten schreiben. Eine Wunschkarte kann direkt bei der GRÜNEN-Fraktion vor Ort abgegeben werden und die zweite Karte kann man als Wunschluftballon zum Himmel schicken.

Welche Karte wird wohl als erstes wiederkehren....?

Weitere Informationen finden Sie auch auf www.gruene-kl.de

______________________________________________________________

 

Christian Meder

-Vorstandssprecher-

KV Kaiserslautern-Stadt

 

Bilder zum Infostand 04.07.2009

    Mobil ohne Auto Tag (MOA) 21.06.2009

      Rebeca Harms in Kaiserslautern

      Nanoveranstaltung in Kaiserslautern 04.02.09

       


      Fachgespräch

      4. Februar 2009

      Nanotechnologie - Herausforderung für den gesundheitlichen Verbraucherschutz

      Zum Thema "Nanotechnologie -Herausforderung für den gesundheitlichen Verbraucherschutz" luden Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik und Verbraucherfragen und rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete, und Sylvia Kotting-Uhl,umweltpolitische Sprecherin, am 04. Februar 2009 zu einem Fachgespräch nach Kaiserslautern ein. Nanotechnologie umfasst eine Vielzahl an Technologien, die sich mit Kleinstteilchen, Molekülen oder winzigen neuen Elektronik-Bauteilen beschäftigen. Hierbei werden Objekte und technische Verfahren genutzt, die eine Größenordnung von Milliardstel Meter haben. "Nano-Produkte", die gerade in Alltagsprodukten zunehmend zur Anwendung kommen - wie z.B. im Sanitärbereich, in Nahrungsergänzungsmitteln, Verpackungen und Kosmetika werden allerdings nur mangelhaft auf ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt geprüft. Bündnis90/ Die Grünen fordern daher seit Jahren eine stärkere und unabhängige Risikoforschung, die konsequente Anwendung des Vorsorgeprinzips und eine Überprüfung der bereits zugelassenen Nanoprodukte.

       

      Mit den Wissenschaftlern Prof. Dr. Roland Stauber von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Prof. Dr. Uwe Hartmann von der Universität des Saarlandes, sowie Jurek Vengels vom BUND und Josef Schumacher von der Gewerkschaft der Polizei erläuterten ausgewiesene Fachleute ihre aktuellen Forschungsergebnisse bzw. Erfahrungen mit der Nanotechnologie. Die weiteren TeilnehmerInnen am Fachgespräch kamen aus den Bereichen des Verbraucherschutzes, der Industrie, der Nano-Forschung und des Umweltschutzes und sorgten gemeinsam mit den ReferntInnen für einen spannenden und aufschlussreichen Abend.

       

       

      Dabei wurde deutlich, dass die Palette der Produkte, in denen bereits heute Nanotechnologie zur Anwendung kommt, sehr lang ist: Von Kosmetika über Farben und Lacke bis hin zu Lebensmittelzusatzstoffen und ihren Verpackungen: Überall versprechen Hersteller sich und uns glattere, glänzendere Oberflächen, weniger Putz-Aufwand oder längere Haltbarkeit. "Nano-Produkte", die aktuell schon in den Haushalten der Verbraucherinnen und Verbraucher landen, werden jedoch nicht hinreichend auf die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus geprüft. So wies Prof. Roland Stauber(Präsentation des Vortrags) auf die mögliche Gefahr hin, falls die winzigen Nano-Partikel auf die Atemwege treffen. Noch sei nicht endgültig erforscht, wie toxisch Nanopartikel sein können, wenn sie über die Haut, die Lunge oder den Verdauungstrakt in den menschlichen Körper gelangen. Die Risikoforschung steht hier erst am Anfang und neue Methoden befänden sich erst noch in der Testphase.

       

       

      Aber auch bei der Entsorgung und Verwertung können bei gebundenen Nanoprodukten Gefahren für die Umwelt entstehen, wie beispielsweise Jurek Vengelsin seinem Vortrag verdeutlichte. Ebenso verwies er darauf, dass sich die Gefahren nur sehr schwer abschätzen lassen, da bisher keine Lebenszyklusanalysen vorliegen. Er verdeutlichte daher die Dringlichkeit einer Meldepflicht für Nano-Produkte, wie sie inanderen Staaten (z.B. Frankreich, Kanada) bereits diskutiert wird, um so auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Wahlmöglichkeit zu bieten.

       

      Auf die möglichen Gefährdungen am konkreten Beispiel der Druckertoner ging Josef Schumacher (Präsentation zum Vortrag), Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Trier, ein. Seit Jahren weist die GdP in Rheinland-Pfalz darauf hin, dass die Emissionen von Nanopartikeln aus Laserdruckern gesundheitliche Schädigungen hervorrufen. Dieses Beispiel verdeutlichte, dass auch der Arbeitsschutz im Zusammenhang mit Nanoteilchen und Feinstaubpartikeln berücksichtigt werden muss.

       

       

      Prof. Uwe Hartmann(Präsentation zum Vortrag)plädierte ebenfalls für eine stärkere Risikoforschung, um mögliche Gefahren besser abschätzen zu können. Zudem stellte er ein bereits bestehendes Projekt vor, indem sich Unternehmen freiwillig ihre Produkte von einem unabhängigen Fachgremium zertifizieren lassen.

       

      Die Ergebnisse des Fachgespräches zeigten, dass es weder Überprüfungsmechanismen noch Meldepflichten für Nano-Produkte gibt, die bereits auf dem Markt sind. Ebenso fehlen Kennzeichnungen und Zulassungsverfahren für diese Produkte.  Es wurde auch deutlich: Gesundheitsgefahren können nicht ausgeschlossen werden und die bisherigen Regulierungsinstrumente sind angesichts der neuen Anwendungen der Nanotechnologie nicht ausreichend. Einig waren sich daher alle, dass umgehend die Risikoforschung, auch was die Umweltverträglichkeit anbelangt, gefördert werden muss.

       

       

      Podiumsdiskussion v.l.n.r.:

      Jurek Vengels (BUND) Prof. Dr. Uwe Hartmann (Universität Saarland), Ulrike Höfken, Prof. Dr. Roland Stauber (Universität Mainz) und Josef Schumacher (GdP RLP).

      Fachgespräch Nanotechnologie

       

      Weitere Informationen zu den Diskussionsbeiträgen finden Sie hier:

      Lesen Sie die Pressemitteilung von Ulrike Höfken zu den Ergebnissen des Fachgesprächs

      Lesen Sie den Pressebericht der Wissenschaftsjournalistin Barbara Hartmann

      Sehen Sie hier den Vortrag von Herrn Prof. Dr.  Aeschlimann, Dekan des Fachbereichs Physik an der TU Kaiserslautern

      Position des BUND für Umwelt und Naturschutz:
      Für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Nanotechnologie

      Bericht der Bundesregierung zur Nanotechnologie

      Studie des Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung:
      Es ist angerichtet! Nanotechnologie in der Küche und im Einkaufskorb

       

       

      Fachgespräch Publikum NanotechnologieDas Fachgespräch Nanotechnologie erfreute sich großem Zuspruch beim Publikum.

       

       

      Pressemitteilung Ulrike Hoefken 05.02.2009

      Donnerstag 13.11.2008 Kreisverband Kaiserslautern Stadt und Land laden zum Kinoabend ein.

      "LET'S MAKE MONEY"

      Der neue Film von ERWIN WAGENHOFER (We feed the world)

      Donnerstag 13.11.2008 - 17.30 Uhr

      UNION Studio für Filmkunst Kaiserslautern

      Ganz aktuell zur derzeitigen Finanzkrise kommt der neue Film von Erwin Wagenhofer am Weltspartag 2008 in die Kinos.

      "Let`s make money" folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt mehrere Ebenen des Finanzsystems...

      Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise - die wir mit unserem Geld beeinflussen können.

      Nach dem Film gibt es die Möglichkeit der Diskussion mit

      Claudia Laux - Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin der LAG Wirtschaft und Finanzen

      Teresa Karayel - Vorsitzende des Regiogeld-Vereins ‚Pälzer'

      "LET'S MAKE MONEY"

      Der neue Film von ERWIN WAGENHOFER (We feed the world)

      Donnerstag 13.11.2008 - 17.30 Uhr

      UNION Studio für Filmkunst Kaiserslautern

      Ganz aktuell zur derzeitigen Finanzkrise kommt der neue Film von Erwin Wagenhofer am Weltspartag 2008 in die Kinos.

      "Let`s make money" folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt mehrere Ebenen des Finanzsystems...

      Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise - die wir mit unserem Geld beeinflussen können.

      Nach dem Film gibt es die Möglichkeit der Diskussion mit

      Claudia Laux - Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin der LAG Wirtschaft und Finanzen

      Teresa Karayel - Vorsitzende des Regiogeld-Vereins ‚Pälzer'

       

      GRÜNE ENERGIE Tour: Stromwechselparty in Kaiserslautern

      Unter dem Motto „Klimaschutz beginnt vor Ort“ finden vom 21. -30. April die grünen Klimaaktionstage statt. Mit zahlreichen Aktionen wird dabei im ganzen Land auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes hingewiesen. In diesem Rahmen veranstalten die Kreisverbände Kaiserslautern-Stadt und Kaiserslautern-Land von BÜNDNIS 90/ Die GRÜNEN eine Stromwechselparty in Kaiserslautern. Bei guter Musik, interessanten Vorträgen und Gesprächen wird die Möglichkeit geboten, direkt vor Ort zu einem Ökostromanbieter zu wechseln.

      Stattfinden wird die Stromwechselparty am 23. April 2008 ab 18:30 Uhr im Stiftskeller der Stadtsparkasse Kaiserslautern.